Ich bin Zia und habe vor Jahren meinen Weg zum Yoga an einem Punkt gefunden, an dem ich „halt mal was für meinen Körper tun“ wollte. Die Bewegung tat mir tatsächlich gut, stellte ich nach ein paar Vinyasa Yoga Klassen fest, noch nicht ahnend, wie viel mehr sich dadurch für mich in Bewegung setzen sollte.
Heute übe und unterrichte ich Vinyasa und Yin Yoga und gehe mit dem Verständnis, dass es hier nichts gibt, was wir für uns „finden“ müssen – sondern es uns vielmehr dabei hilft, uns zu erinnern, was wir schon alles haben. Was uns ausmacht, was uns wichtig ist und was uns mit anderen verbindet.
Was mich abseits der Matte ins Hier und Jetzt holt ist genau diese Verbindung zur Welt um mich herum 🙂 sowie die (Acryl)Malerei. Ich hab mich vor einiger Zeit daran erinnert, wie es war, als Kind in den Malprozess einzutauchen: Einfach mal machen und neugierig bleiben, was dabei rauskommt. Manchmal finde ich mich genau dort wieder: In einem Prozess, der alles sein kann, aber nie etwas sein muss. Hin und wieder sicherlich auch frustriert über das Endergebnis 🙂 aber doch jederzeit neugierig aufs Leben bleibend.
Was erinnert dich daran, im Hier und Jetzt zu verweilen?